e-Skills - einen Begriff begreifen

Was sind e-Skills???

Das Web ist voller Antworten - jedeR bastelt sich, je nach Ziel eine eigene Definition - suchen Sie sich eine aus! Oder finden Sie Ihre eigene ...
e-Skills.at möchte aber darauf hinweisen, dass e-Skills KEIN Synonym für it-Skills ist! 


 


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In den letzten Jahren ist der Begriff "e-Skills" zu einem regelrechten Buzzword
in der Bildungspolitik & Bildungswirtschaft geworden ...

[Dieses B-Wort bitte selbst nachrecherchieren = 1.e-Skills-Praxistest] 

Die Definitionen von Buzzwords hinken ihrer Verbreitung und Verwendung zumeist hinterher - vgl. die Begriffe Web2.0, Web3.0, ... So geht es auch dem Wort "e-Skills" - egal wie es geschrieben oder in welchem Kontext es verwendet wird.


"Viele Worte sind lange zu Fuß gegangen,
ehe sie geflügelte Worte wurden."

(Marie von Ebner-Eschenbach)


e-Skills.at plädiert daher nicht für eine Definition sondern für ein Verstehen des Begriffs e-Skills im Hinblick auf praktische Situationen und eigene Kompetenzen.
Aber auch ein Verstehen im Hinblick auf Begrifflichkeiten und Intensionen, die in seinem Umfeld auftauchen und wieder verschwinden, dabei aber immer die Nachwirkung haben, dass der Bedeutungsfokus durch die verbale Vereinnahmung verschoben worden ist. 

Dies ist eine Einladung zum (Selbst)Verständnis von e-Skills!



"e-Skills" steht für elektronische Kompetenzen
Es geht um die menschliche Fähigkeit, beim eigenen Handeln Technologie so auszuwählen und zu benutzen, dass die eigene Tätigkeit erfolgreich abgeschlossen wird. Idealerweise sind diese Tätigkeiten dann irgendwie optimaler/optimierter erledigt als ohne e-Werkzeuge, weil sonst könnte man sie ja auch stromsparend ohne technische Hilfsmittel durchführen.

zum Beispiel: Einen Brief schreiben
Ich kann einen Brief händisch/manuell schreiben - oder, wenn ich es "kann" (also die Fähigkeiten dazu habe), einen Brief auch in einen Computer z.B. mit einer Textverarbeitungssoftware tippen und ausdrucken.
Der händische Brief ist ein persönliches Unikat - darüber freut sich z.B. der Empfänger/die Empfängerin besonders. Der Computerbrief ist formaler oder einfach praktischer - mit leichten Änderungen können daraus z.B. in nullkommanix 20 verschiedene Rechnungen, Veranstaltungseinladungen und Flugblätter für viele verschiedene Empfänger/innen produziert werden.
Beide "Briefschreibtätigkeiten" haben ihre Vorteile und ihre Nachteile.
Je nach "Ziel" wähle ich eine Variante.



Vielfältigste Technologien wollen uns Menschen
bei den verschiedensten Tätigkeiten unterstützen:

Beim Wäschewaschen und Autofahren - beim Schreiben, Rechnen, Bücher-Lesen - beim Über-Distanzen-Kommunizieren, Entscheidungen-Fällen, Informationen-Suchen und/oder -Finden Beim Einkaufen, Schnäppchen-Jagen und (Selbst)Präsentieren.
Auch beim Spaß-Haben, beim Ideen-Entwickeln und beim Freund/innen-Finden.
Und noch bei vielem anderen mehr ...


Meine elektronischen Kompetenzen - welche auch immer ich habe - könnte ich also in vielen Bereichen, für vielerlei Tätigkeiten einsetzen. Wenn ich jedoch Technologie einsetze, dann sollte das Ergebnis meiner Tätigkeiten schon irgendwie "besser" sein, als ohne Techniknutzung - sonst wäre die Technologiekomponente eines Handelns nur Selbstzweck und im Hinblick auf das wünschenswerte Ziel zwecklos.
[Dem e-Learning-Bereich passiert(e) das öfters - wenn Lehrprozesse elektronisiert werden, ohne damit die Lernprozesse der Menschen zu verbessern. Im schlimmsten Fall werden durch solche Image-Elektronisierungen sogar Lernende aus dem Angebot oder Prozess ausgeschlossen.]



"e-Skills brauchen Inhalte & Kontexte ... alles andere ist nur digitalisiert."



Ob ein Ergebnis einer e-unterstützten Tätigkeit "besser" ist, weil dafür eine bestimmte oder irgendeine Technologie eingesetzt wurde - entscheidet jedeR selbst!

Und zwar bei jedeR einzelnen Tätigkeit!

Geburtstagsgrüße an die Oma per SMS?
Gut, wenn Oma ein Handy hat, SMS darauf lesen kann - wenn sie genau heute Geburtstag hat und vergessen wurde, rechtzeitig eine Grußkarte per Post zu schicken.
Schlecht wenn ... Bitte selbst nachdenken!
Ganz schlecht, wenn das Enkerl der Oma zum Geburtstag ein ganz tolles, selbstgebasteltes Geschenk schicken will! Handlungsalternativen?
Bitte selbst im Hinblick auf die eigene Situation und die eigenen Möglichkeiten vordenken! 

Geburtstagsgrüße als animierte e-Card für die Tante oder den Onkel?
Gut, wenn Tantchen ihre e-Mails regelmäßig liest, einen Flashplayer installiert hat und idealerweise auch Lautsprecher hat.
Schlecht wenn ...
Handlungsalternativen?

Drei Monate im Ausland ...
aber die Miete muss zeitgerecht bezahlt werden?
Eigene Handlungsmöglichkeiten - mit und ohne Technologie?!



e-Skills (Zeit)Spirale

... > nach > VOR > BEI > NACH > vor > bei > ...
» vgl. auch das Spiralmodell aus 2005

e-Skills beginnen bereits VOR der Verwendung von Technologien!
Ich entscheide, OB ein Ziel mittels Technik "besser" erreicht werden kann - und was "besser" dabei für mich bedeutet:
schneller, hübscher, lustiger, persönlicher, ...
Ich entscheide, WELCHE Technik ich zur Umsetzung wähle - und ob ich für die "BeNutzung" noch was brauche: Geld, Einschulung, Zeit, Infos über die MMS-Fähigkeit von Omas Handy und die MMS-Kompetenz von Oma selbst ...

e-Skills zeigen sich BEI der Verwendung von Technologien!
Ich schreibe z.B. die To-Do-Liste für den Projektablauf in eine Textverarbeitungstabelle, weil die Kooperationspartner/innen nicht gern mit Tabellenkalkulationssoftware arbeiten.

e-Skills sind auch NACH dem Technikeinsatz gefragt!
In dem ich darüber NACHdenke - ob die getroffenen Entscheidungen und der konkrete Technologie-Einsatz im Hinblick auf das Ziel/Ergebnis richtig waren, ob es "bessere" Alternativen gegeben hätte - und was ich daraus für die zukünftigen Entscheidungen lernen kann.
... und während ich mir noch Gedanken mache,
läutet mein Handy und ich entscheide, dass ich die Sprachbox rangehen lasse ...
damit ich fertig denken kann.


NEBENBEI
Wenn schließlich das GeburtstagsSMS an die Oma lautet:
"hy oide, happy b-day! <3"
Dann fehlt es den e-Skills wohl an social & emotional Skills!


e-Skills sind individuelle Fähigkeiten,
die als Prozess gesehen werden müssen,
sich in jeder Situation neu zu bewähren haben
und sich nur im Tun entwickeln.

Dies ist die Herausforderung für zukunftsorientierte Bildungsmaßnahmen,
die den Menschen und nicht die Technologien in den Mittelpunkt der Vermittlung
und Förderung von digitalen Kompetenzen stellen.

Die Verantwortung für die persönliche Entwicklung kann jedeR nur selbst übernehmen.

Ein Mensch mit e-Skills ...

... kann sich auch gegen die Nutzung von (empfohlener) Technologie entscheiden :)


Fordern Sie e-Skills-Angebote & Fördern Sie damit Ihre e-Skills!

Denn e-Skills sind nicht nur ict-skills!
e-Skills sind vor allem ich-skills!



Damit sollte - für ein Verstehen des Begriffs - klar sein:
Ob jemand e-Skills hat - und welche es konkret im Rahmen einer erfolgreichen Tätigkeit sind - entscheidet die Person selbst - oder jene Personen, die in diese e-Aktivität involviert - und vom Gelingen oder Scheitern mitbetroffen sind (z.B. die Oma oder der sehbeeinträchtigte Arbeitskollege).
Jedenfalls entscheidet nicht jemand von außen, der/die den jeweiligen Kontext nicht kennt!

... wenn Sie sich Ihre elektronischen Kompetenzen bestätigen lassen wollen,
dann suchen Sie sich ein Schulungs- & Zertifikatsprogramm, dass wirklich Sie und Ihre persönlichen Kompetenzen in den Mittelpunkt stellt!
TIPP: Und lassen Sie sich von Menschen und nicht von Maschinen oder automatischen Testsystemen bestätigen, dass Sie Technologie aufgaben- und lösungsorientiert einsetzen können!

e-Skills.at empfiehlt daher C3c


"Man muss bereits viel können,
um nach dem, was man nicht weiß, fragen zu können."

(frei zitiert nach Jean-Jacques Rousseau)


Verstehen Sie nun den Begriff "e-Skills"?

Lesen Sie doch diese Webseite nochmals und ersetzen Sie den Begriff e-Skills
mit dem Wort Medienkompetenz
;)

e-Skills.at
Projekte - Konzepte - Trainings
Der analoge Mensch im Zentrum der Digitalisierung der WWWelt
KnowHow & KnowWHY
- - - - - - - - - - - -
www.e-Skills.at
 

FYI: damals | heute | GeT 


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